Martin Wiese - Steinbildhauer und Steinmetzmeister

Referenzen

Wirbelsäule mit "Spreizer"
Ansicht des Ensembles von rechts Ansicht des Ensembles von links Galerieansicht von oben Rohbau mit der Aussparung für das Wasserbecken Bei der Bearbeitung im Atelier Objekt "Schwerelos" bei der Politur im Atelier
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Objektinstallation in dem neuen Foyer der Firma Gottfried Storz (Medical Innovations), Tuttlingen 2007

Auf Wunsch der Auftraggeber sollte das Foyer in dem neu erbauten Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Medizintechnik Firma künstlerisch ausgestaltet werden.
Grundideen bestanden bereits, die Integration einiger Produkte der Firma in die künstlerische Arbeit waren vorgegeben.
Die Gestaltung sieht ein dreiteiliges thematisch inspiriertes Skulpturenensemble vor sowie eine freie dem Ensemle vis-à-vis plazierte Steinplastik.
In der Mitte des Foyers ist ein 3 x 3 m großes Wasserbecken in dem Boden integriert.
Auf der rückwärtigen Seite der Wasserfläche steht mittig und zentral ein massiver Jura Kalksteinblock mit einer Höhe von ca. 2 Metern. In die rechte Hälfte des Blocks ist ein menschliches Skelett mit der rückwärtigen Ansicht eingearbeitet. In einem Bereich der Wirbelsäule wird die darüber gespannte Haut von einem originalen Wirbelsäulenspreizer aus Titan auseinander gedrückt.
Rechts und links von dem Jurablock hängen in Kopfhöhe zwei spaltrauhe Quader aus rotem Knollenkalk von der ca. 8 Meter hohen Decke. An jeweils eine Edelstahltrosse hängen diese Blöcke mit einem Gewicht von jeweils ca. 0,25 Tonnen.
In die Seiten ist jeweils ein menschlicher Schädel eingearbeitet, wo wiederum medizintechnische Produkte, wie Schädelplatten oder Kiefernspanner, integriert sind.
Bodenstrahler setzen die in Stein ausgearbeiteten Details ins Licht.

Als Balance zu diesem Thema ist das ebenfalls in Jurakalk ausgeführte Objekt in der Mitte des Wasserbeckens angedacht.
Titel: "Schwerelos".
In der Wellenbewegung eines Mantas scheint die Steinplastik über der Wasserfläche zu schweben. Durch einen Impulsgeber wird unter dem Objekt durch eine Pumpe in bestimmten Intervallen stossweise das Wasser in Bewegung gesetzt. Die unter dem Objekt erzeugten Irritationen ziehen sich dann als kleine Wellen kreisförmig über das ganze Becken.

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