Martin Wiese - Steinbildhauer und Steinmetzmeister

FOTOGALERIE - Ausstellungen, Events und Reisen


Die einzelnen Formteile werden mit Wachs ausgestrichen Danach wird die Wachsform in eine Gipsschamottmischung eingegossen und Wachskanäle angelegt Die Gußform mit den noch einzubettenen freiliegenden Wachskanälen und dem Wachseinfülltrichter In diesem Ofen werden die Formen nun bei 150 Grad für zwei Tage getrocknet, dabei fließt der Wachs aus den Formen in das untere Wasserbecken Nun werden die Formen in einem Hochtemperaturofen bei 580 Grad für zwei Tage gebrannt Die flüssige Bronze wird mit einer Temperatur von ca. 1200 Grad in die Formen gefüllt bis sie aus den ehemaligen Wachskanälen hervortritt Hohe Konzentration und hohe Temperaturen herrschen beim Bronzeguß Nach Abkühlung der Bronze werden die Gußformen abgeschlagen Kopf der Skulptur "Agamemnon" nach Reinigung des Gußes, wie Abflexen der Gußkanäle, Sandstrahlen, Zusammenschweißen des zweiteiligen Kopfgußes, Ziselieren der Schweißnähte und Bronzekanäle und Polieren des Gesichts Zusammensetzen und Schweißen der mehrteiligen Skulptur Zusammensetzen und Schweißen der mehrteiligen Skulptur Zusammensetzen und Schweißen der mehrteiligen Skulptur Die Skulptur in roher noch unbehandelter Bronze Beginn des Patinierens mit Schwefelleber Beginn des Patinierens mit Schwefelleber Das Patinieren Das Patinieren Abschluß der ersten Patinierung Abschluß der ersten Patinierung Zweite Patinierung mit Salmiak Währenddessen wird eine weitere meiner Skulpturen im Nachbaratelier abgeformt. Abschluß der zweiten Patinierung Abschluß der zweiten Patinierung Rudimentäres Sandstrahlen der ersten zwei Patinierungen Weitere Patinierung Weitere Patinierung Weitere Patinierung Abschluß der Patinierungen Die Skulptur "Agamemnon" oberflächenstahlgebürstet und gewachst auf einem Granitsockel montiert
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Bronzeguß der Skulptur "Agamemnon" in Budapest Juli 2017

Die Bronzeskulptur entsteht durch das aufwendige sogenannte Wachsausschmelzverfahren.
Hierfür werden die gwonnenen Silikonabdrücke in den Gipshartschalen ca. 5 bis 6 mm in Wachs ausgestrichen. Von dieser Wachsschicht aus werden Wachskanäle in die obere Form und zum Wachstrichter gelegt. Der Wachs wird nun eingebettet in eine Gipsschamottschicht. Nach Durchhärtung des Schamotts, wird der Schamott mit dem Wachs aus der Siklikoform genommen und in eine Form gestellt, die dann komplett mit Gipsschamott ausgegossen wird.
In einem Trocknungsofen werden die Formen nun zwei Tage lang "über Kopf"bei 150 Grad gelagert. Dadurch verflüssigt sich der Wachs und fließt über den Einfülltrichter in das darunterliegende Wasserbecken, wo es später wiederverwendet werden kann. Alles was vorher Wachs war, die Formauftragung, die Wachsstränge und der Wachstrichter sind nun Hohlräume, leere Kanäle und ein trichterförmiges Einfüllloch.
In einem Hochtemperaturofen werden die Formen weitere zwei Tage bei 580 Grad gebrannt.
Die abgekühlten Formen werden nun gedreht und in einen Bodenschacht gestellt - mit dem Einfülltrichter nach oben, und wiederum in trockenem Schamott eingebettet.
Die heiße auf 1200 Grad erhitzte Bronze ( 80 % Kupfer, Silikat, Zinn, Zink) wird nun von mehreren Personen bei hoher Konzentration in die Formen eingefüllt.
Nach Abkühlung der Bronzeteile wird die Schamottform abgeschlagen und die Bronzekanäle abgeflext.
Der Bronzeguß wird hiernach gesandstrahlt und von letzten Schamottteilen befreit. Die einzelnen Bronzeteile werden nun zur eigentlichen Gesamtform zusammengeschweißt. Danach wird der komplette Guß ziseliert, sodass man keine Schweißnähte, Passstellen und Einfülllöcher mehr sieht.
Das Gesicht der Skulptur wird nun fein geschliffen, patiniert sowie gewachst. Danach wird die komplette Skulptur ebenfalls aufwendig patiniert, schließlich stahlgebürstet und gewachst.


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